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![]() Jon in Antik-Schrift |
![]() Dasha |
![]() Leon |
![]() Rita |
![]() Erika (=Bild einer schönen Blume) |
Mehr Information zur Namenschreibung:.
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Eine echte "Übersetzung" westlicher Namen in asiatische Sprachen ist natürlich
nicht möglich, da diese Namen weder in japanisch
noch in chinesisch eine
Entsprechung haben. Der in Japan übliche Weg ist es, westliche Namen
nach ihrer Aussprache in speziellen japanischen Schriftzeichen zu schreiben. Genauso
macht man es in Deutschland
mit japanischen Namen wie Hiro oder Aki , wenn man sie in deutschen Buchstaben schreibt, ohne zu versuchen den Wortsinn zu uebersetzen.
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Das wichtigste für uns ist dabei der Erkennungswert. D.h.
wir recherchieren zunächst auf japanischen Internetseiten und in japanischen Zeitungen, wie der gewünschte westliche Name üblicherweise
geschrieben wird. Wir verwenden dann möglichst eine der verbreiteteren Schreibweisen, damit Japaner den Namen auch erkennen können. Dafür nehmen wird dann auch mal eine ungenauere Aussprache in Kauf. Beispiel: Der Name Rita wird in Deutschland mit langem i (Igel-i) gesprochen - in Japan ist aber durch die Schauspielerin Rita Hayworth die Schreibung mit kurzem i (Inder-i) verbreitet. In diesem Fall nehmen wir die verbreitete Form, damit ein Japaner den Namen besser wiedererkennt. (In Deutschland würde ja auch keiner den englischen
Namen Mike mit den Buchstaben Meik schreiben nur weil der Klang damit besser wiedergegeben wird).
Lässt sich die deutsche Aussprache allerdings nach unserer Auffassung mit keiner der üblichen oder verbreiteten Schreibungen mehr vereinbaren , erstellen wir eine Schreibung nach deutscher Phonetik. Wir verwenden also beispielsweise nicht die Laute su-ti-we-n (Steven) um Stefan zu schreiben , sondern schu-te-fu-a-n.
![]() An die korrekte Aussprache der japanischen Zeichen sollte man allerdings keine allzu hohen Erwartungen haben. Die Lesung erreicht letztlich nur eine gewisse Ähnlichkeit mit der korrekten deutschen Aussprache, da die Grundlaute in beiden Sprachen sehr verschieden sind. So wird im japanischen häufig dem Konsonanten ein u hinzugefügt und ausserdem werden sowohl ein westliches R und ein westliches L durch einen Laut dargestellt, der weder das eine noch das andere ist. So wird z.B. ein Peter zum pe-ta oder ein Hans zum ha-n-s[u].
Für viele Namen gibt es, wie im Deutschen (Kristian,Christian) mehrere geläufige und mögliche Schreibungen. Unsere Schreibung ist daher oft eine von mehreren denkbaren Umschreibungen.
Gelegentlich findet man auf Internetseiten den Versuch, westliche Namen nicht durch Katakana-Lautzeichen sondern aus optischen
Gründen durch Kanji-Vollzeichen zu schreiben. So sollen sie wirken, wie echte japanische Namen (z.B.ha-ike =Teich und Blatt für den Namen Heike oder die aneinandergereihten Worte "Schoenheit, kalt, bekommen" zur Darstellung des Namens Michael). Wir verwenden diese Methode auch, wenn es gleichlautende Namen (z.B. Erika, Mariko usw.) in Japan gibt. Ansonsten halten wir von dieser Methode (die aber dennoch nicht unbedingt falsch ist), nicht viel. Zeichen dieser Art sind für Japaner ohne nähere Erklärung häufig nicht als Name erkennbar, sondern wirken wie zusammengepuzzelte Zeichen mit irgendeiner Bedeutung . Außerdem lesen Chinesen diese Schriftzüge vollkommen anders und halten Sie für lächerlich .
Auf dieser Internetseite sind haufenweise falsche und lächerliche Tattoos zu sehen :
Im Chinesischen, das nicht über die ergänzende Katakana-Lautschrift verfügt, werden westliche Namen tatsächlich in dieser Form gebildet. Daher kommen dann auch für den selben Namen etliche verschiedene Schreibungen zu Stande, von denen auch ein Chinese viele nicht richtig einordnen kann. Die von uns verwendeten Katakanazeichen hingegen signalisieren dem Japaner, daß hier ein westlicher Begriff -mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Name- dargestellt ist, den er dann (in den genannten Grenzen) korrekt lesen und sprechen kann. Ausserdem erkennt er häufige westliche Namen , wie z.B. Mike, Elisabeth usw.
ohnehin auf den ersten Blick, weil diese auch in japanischen Zeitungen häufig vorkommen.
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